Lacrima - Die Handlung

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Lacrima - Die Handlung

Beitrag von Rektorin Reina Toriumi am So Jun 12, 2016 6:52 pm


Die Geschichte



Die Erde, das Reich der Menschen, ist erfüllt von Leben, reich an Gefühlen. Lange Zeit sah sich der Mensch als einziges Lebewesen, das dazu berechtigt war, an der Spitze der Nahrungskette zu stehen. Er sah sich als das einzige Lebewesen, das zu Gefühlen und rationalem Denken fähig war.

Die Religion wurde vergessen und für unwichtig erklärt. Der Mensch wurde zu seinem eigenen Gott.
Was dieser Mensch aber nicht wusste, war, dass das Leben nicht seine Erlaubnis brauchte. Das Leben war nicht von ihm Abhängig.

Neben der Erde existierten bereits seit Urzeiten zwei weitere Welten. Eine unterhalb, die andere oberhalb der Erde, nur durch einen dünnen Schleier von Energie getrennt.

Diese Welten waren lange als „Himmel“ und „Hölle“, deren Bewohner als „Engel“ und „Dämonen“ bekannt. Allerdings war deren Zusammenhang mit der Religion der Menschen gleich Null. Sie waren, ebenso wie die Menschen, bloße Bewohner einer Welt, abgeschottet von den anderen. In jeweils einer dieser Welt existiert ein Königshaus, das Regeln und Gesetze absegnet und die politische Oberhand hat. Unter diesem Königshaus existieren große Adelsfamilien, die dem Königshaus dienen sollten.  
Die Erde, ein neutraler Boden, diente als Verhandlungsort von Friedenspakten.

So war es lange Zeit, bis eines Tages der König der Hölle während einer  dieser Verhandlungen auf der Erde auf mysteriöse Art verstarb. Die Dämonen beschuldigten die Engel, zogen sich zurück und schworen, das starke Band, das sie mit den Engeln teilten, zu zerreißen.

Doch das war bloß der Anfang der Tragödie.

Die Dämonen, die ihren König verloren hatten, brauchten einen neuen. Allerdings war es in der Hölle nicht üblich, das älteste Kind des Dämonenkönigs auf den Thron zu lassen, sondern den mächtigsten Dämon. Somit kam es, wie es kommen musste, und die Adelshäuser, als auch unabhängige Dämonenfamilien begannen sich untereinander zu bekämpfen.

Dies ist die heutige Situation in der Hölle. Zerstörung, Streben nach Macht und Ordnung und Tod.

Im Himmel hingegen merkt man nichts von dieser Tragödie, allerdings gibt es auch hier Adelshäuser, die der Meinung sind, man müsse den Dämonen helfen. Der König des Himmels verbietet dies nicht direkt, jedoch ist es verboten, vom Himmel aus zu agieren, weshalb viele Engel auf die Erde kommen, um die Dämonen von dort aus unterstützen zu können. Vorzugsweise treffen sie sich mit unabhängigen Dämonen, um genug Unterstützer zu sammeln, die eine politische Lösung bevorzugen.

Doch nicht nur die Engel entschlossen sich dazu, den Dämonen unter die Arme zu greifen. Auch Menschen, die von der Existenz von diesen Geschöpfen wissen, geben ihr Bestes, um eine Lösung zu finden.

Viele dieser Menschen befinden sich auf der Lacrima, eine private Akademie in Japan, die nach ihrer Stifterin benannt wurde. Obwohl das Christentum in Japan nicht besonders vertreten ist, ist diese Akademie aufgrund der hohen Erziehung und des Unterrichts der Kinder sehr begehrt und bekannt.

Lacrima ist aber auch ein heimlicher Treffpunkt von Dämonen und Engeln, die die Situation in der Hölle regeln wollen. Aber auch Flüchtlinge aus der Dämonenwelt und Engel, als auch Dämonen, die ein gewöhnliches Leben als Mensch führen und ihren Herkunftsort und die damit verbundenen Pflichten hinter sich lassen wollen. Diese ändern ihre Namen, um in die japanische Gesellschaft zu passen.
Leider treffen sich aber nicht nur neutrale Dämonen und Engel auf dieser Akademie. Viele nutzen den neuralen Boden, um die jeweils andere Partei auszuspionieren oder gar zu ermorden. Natürlich sind die Sicherheitsmaßnahmen auf der Akademie dementsprechend streng, doch wird trotzdem deutlich, dass die letzten Ereignisse einen Keil zwischen die Dämonen und Engel getrieben haben.

Die jungen Schüler ahnen nicht, mit wem sie ihr Klassenzimmer teilen und so soll es auch bleiben. Allerdings ist das nicht so einfach, wenn man die Schule mit Dämonen besucht, die zum Überleben Seelen verzehren müssen und die dämonischen und engelsgleichen Mitschüler sich nicht ausstehen können.
Auch ahnen sie nicht, dass sie nur ein kleiner Teil etwas ganz Großem sind und, dass die Legenden, von denen sie hören, sich bald als wahr erweisen würden.

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